Kreativ

Als Medieninformatiker bist du der kreative Kopf unter den Informatikern. Die Spielentwicklung ist dabei nur ein Bruchteil der Möglichkeiten interaktiver Medien. Das Spektrum der Anwendungsgebiete reicht von Animationsfilm und Special Effects über das Schreiben von Drehbüchern und Konzepten hin zu E-Learning und interaktiven Anwendungen für Web und mobile Endgeräte. Du kannst aber genauso in den Berufsfeldern des klassischen Informatikers eingesetzt werden, was eine zusätzliche Flexibilität und Sicherheit im Berufsleben mit sich bringt.

Flexibel

Auf deinem Stundenplan stehen Teilgebiete der Informatik, wie Softwaretechnik für Programmaufbau, Programminhalte und anwenderfreundliches Entwickeln. Diese sind für die Entwicklung von Spielen oder Animationsfilmen ebenso wichtig wie die kreativen Techniken zur Gestaltung. Als zukünftiger Medienmacher bekommst du durch diese Kombination ein Verständnis für die Realisierbarkeit deiner Ideen. Ab dem zweiten Semester hast du die Wahl zwischen zwei Spezialisierungsrichtungen: Informatic Applications, eine tiefgründige Ausbildung in Programmierung und Softwareentwicklung mit Focus auf Game Programming, Content Management und Computergrafik und Creative Content Design, die kreative, künstlerische Ausbildung mit Konzeption, Dramaturgie, Design und Animation.

Interaktiv

Bereits im ersten Semester entwickelst du gemeinsam mit deinem Team dein erstes Spielkonzept, das am Ende vor einer Jury präsentiert werden muss. Das Präsentieren ist ein wichtiges Training für dein späteres Berufsleben. Je sicherer und überzeugender du bist, desto eher ist der Kunde bereit zu investieren. Da hilft nur üben, üben, üben, dann verschwindet das Lampenfieber von allein. Dein entwickeltes Spielkonzept kannst du das gesamte Studium hindurch weiterentwickeln und umsetzen.

Professionell

Von unsere Dozenten und Praxispartnern lernst du die aktuellsten Technologien und erhältst Unterstützung bei der Umsetzung deiner Projektideen. Die Ausbildung im Bereich 3D-Modelling erfolgt beispielsweise durch Mitarbeiter des Animationsstudios “Pixable Studios” in Dresden. Zum Einsatz kommen dabei die Game Engines Unity 3D und das Unreal Development Kit. Vielleicht gelingt dir ja auch so ein Erfolg wie unserem studentischen Forschungsteam, deren Game-Projekt, einem 3D-Rollenspiel „Urban Legend” mit integrierter Emotionserkennung über Webcam, für den Deutschen Computerspielpreis 2013 nominiert wurde.